Herzlich willkommen!
Wir begrüßen Sie in unserem Verein und möchten uns hier vorstellen.
Wir bieten Ihnen vielfältige, soziale Dienstleistungen an und können uns kompetent und engagiert für Ihre Belange einsetzen. Unsere Angebote stehen jedem, unabhängig von sozialer und religiöser Herkunft, der sie in Anspruch nehmen möchte, offen. Seit 2006 wenden wir den Diakonischen Corporate Governance Kodex an und entsprechen so dem Kontroll- und Transparenzgesetz. Mehr dazu unter DGK (Diakonischer Corporate Governance Kodex). Wo unsere Vereinswurzeln liegen und welche Grundsätze uns besonders wichtig sind, können Sie unter Der Verein nachlesen. Klicken Sie doch einfach mal rein! Nehmen Sie unsere Leistungen in Anspruch, werden Sie für Andere ehrenamtlich tätig oder helfen Sie uns, Anderen zu helfen.
Betrachtete man unseren heutigen Verein als einen Fluss, wären 4 Hauptquellen zu beschreiben.
30.01.1991
einige engagierte Personen und 13 Kirchengemeinden gründen im Altkreis Seelow das Diakonische Werk des Kirchenkreises Seelow e.V. und bestellen Frau Sixdorf zur Geschäftsführerin.
18.12.1990
Pfarrer Eggebrecht gründet mit anderen in Bad Freienwalde die Diakonie-Station Bad Freienwalde e.V..
01.01.1996
Beide Vereine werden im Diakonischen Werk Märkisch-Oderland e.V. zusammengeführt und Herr Dittner übernimmt die Geschäftsführung.
24.04.1991
Der Kirchenkreis Fürstenwalde gründet das Diakonische Werk des Kirchenkreises e.V.. Herr Superintendent Kuhn und Herr Schumann seien hier stellvertretend genannt.
01.08.1993
Mit der Initiative von Superintendent Hanke wird das Diakonische Werk des Kirchenkreises Beeskow e.V. gegründet, welches sich …
01.04.1996 zum Diakoniewerk Beeskow gGmbH verändert.
01.01.2002
Beide gGmbH fusionieren zur Diakonisches Werk Oder-Spree gGmbH. Zum Jahresende 2004 sieht sich die Gesellschafterversammlung gezwungen, die Arbeit der gGmbH einzustellen und in Insolvenz zu gehen. Auf diesem Hintergrund benennt sich das Diakonische Werk Märkisch-Oderland e.V. auf seiner Mitgliederversammlung …
18.11.2004
… in das Diakonische Werk Oderland-Spree e.V. um und versucht einige Arbeitsgebiete und Arbeitsplätze abzusichern.
So kam es, dass unser heutiges Arbeitsfeld 3 Landkreise umfasst und aus manchen Arbeitsgebieten vernetzte Angebotsketten entstanden. Aus den Sozialstationen wurden so z.B. ambulante Dienste mit ehrenamtlichen Helfern, Selbsthilfegruppen und Seniorenclubs, Angehörigengruppen, hauswirtschaftliche und pflegerische Angebote, Tagesstätten, einem Hospizdienst u.v.a.. Den aktuellen Stand unserer Arbeitsgebiete beschreibt die vereinfachte Strukturübersicht, welche regelmäßig aktualisiert wird und in den Arbeitsgebieten ausgehängt ist.
Allein an den Geschichtsdaten ahnt man die Prozesse engagierter Vorreiter, unter den dann immer schwieriger werdenden, gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Welches die erfolgreichen Grundsätze unseres Vereines waren und sind? Lassen sich mich zumindest 3 andeuten:
Unser Verein wurde immer von einem ehrenamtlichen Vorstand geleitet. Von Menschen also, die aus der Region kommen und die die Frage des Vereinszieles immer wieder neu definieren. Warum? Die entscheidende Frage für uns, welche auf jedem Dienstwagen beantwortet wird:

Von Anfang an gab es ein ausgesprochen starkes „WIR“ Gefühl. Dass wir Mitarbeiter den Verein gestalten, wir ihm Gesichter geben, wurde und wird auch durch eine überschaubare Leitungsstruktur ermöglicht. Auch wenn dies mit zunehmender Größe schwieriger zu gestalten ist und das Mittun aller Mitarbeiter benötigt. Mit dieser Vereinsidentität wird täglich unser Ruf, unsere Glaubwürdigkeit, ein für Kostenträger wahrnehmbares „mehr als unser Job“ anzubieten gelebt.
In einer unserer Leitungsklausuren wurde das für uns wichtigstes Leitungsprinzip gesucht und in Ehrlichkeit gefunden. Ehrlich mit Klienten und Patienten, sowie den Kostenträgern und miteinander umzugehen, galt und gilt als entscheidend. Auch und gerade in schwierigen Situationen, welche nicht ausbleiben, wenn Menschen miteinander arbeiten, zusätzlich verschärft von den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Kostenträger.
Leitbild des Diakonischen Werkes Oderland - Spree e.V.
Damit das Leitbild unsere praktische Arbeit prägen kann, muss es im Gespräch sein. Diakonie lebt davon, dass sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter damit auseinandersetzen. Es soll kein ideologisches Papier sein, sondern einen lebendigen Prozess initiieren und begleiten.
Einführung
Wie tun wir unsere Arbeit? Gemeinsame und uns allen verständliche Werte und Ziele zu haben, soll unsere Arbeit nach innen und außen prägen.
So beschreiben wir, wie unser Verein und die durch ihn geleistete Arbeit ist, und mehr noch, wie sie sein soll. Damit so verstanden Diakonie schon morgen Wirklichkeit werden kann. Dies hängt trotz aller Grenzen, von unserer Bereitschaft und unserem Mut ab, unsere Arbeit gemeinsam mit Leben und Sinn zu erfüllen.
Wir nehmen jeden einzelnen Menschen so an, wie er ist. Wir wissen, dass Not, Leid und Schwäche ein Teil jeden Lebens sind. Ebenso wie Glück, Freude und Liebe. Wir wenden uns nicht ab von diesen Seiten des Lebens, sondern leiden und freuen uns mit.
Einige handeln so, weil Sie an Gott glauben. Einige behandeln andere so, wie Sie selbst behandelt werden möchten. Unsere Haltung zeigen wir in unserer täglichen Arbeit. Es zeigt sich in der Art, wie wir das tun, was wir tun. Wir wissen, dass wir dabei Vieles geben und auch von anderen Vieles empfangen. Unsere Arbeit zeigt uns auch, wie gefährdet und endlich unser aller Leben ist. Wir hoffen, dass die Nähe lieber Menschen auch uns aufrichtet, wenn wir am Ende unseres eigenen Lebens sind.
Dabei sind wir uns bewusst, dass unsere Arbeit immer mitgetragen und mitgestaltet wurde von Frauen und Männern, die nicht glauben, wohl aber den Respekt und die uneingeschränkte Achtung vor dem anderen Menschen geteilt haben bzw. teilen. Sie gehören wesentlich zu uns, auch um mit ihren jeweils wichtigen Gaben und Fähigkeiten an den gemeinsamen Aufgaben mitzuarbeiten und die Arbeit der einzelnen Einrichtungen durch ihr Handeln und Denken weiter zu bereichern.
Die Bibel nennt den Menschen, das „Ebenbild Gottes“. Gott will und liebt jeden Menschen, unabhängig davon, was er ist und was er kann. Er nimmt ihn an – auch und gerade im Scheitern und in Schuld. Wir versuchen besonders für die Menschen einzutreten, deren Würde missachtet wurde oder wird.
Gott traut uns zu, solidarisch zu handeln, das Recht der Schwachen und Fremden zu achten und zu versuchen, jedem Gerechtigkeit zukommen zu lassen.
In unserer diakonischen Arbeit fragen wir nicht nur nach dem, was der Mensch braucht, sondern auch nach dem, was er will. Menschen können zwar würdelos handeln, aber dennoch ihre Würde nicht verlieren. Zur Würde des Menschen gehört das Wissen, dass Anfang, Mitte und Ende des Lebens nicht in unserer Hand liegen.
Das Wissen um historische Fehler und Schuld auch aus unserer Vergangenheit, schärft unsere Sensibilität und unsere Fragen nach der sozialen Gerechtigkeit. Digitalen Innovationen stehen wir offen gegenüber und prüfen Sie an unseren Zielen.
Wir begleiten und beraten Menschen in allen Lebenslagen. Wir pflegen und heilen, trösten, stärken und fördern sie und bilden sie aus. Zugleich versuchen wir unsere Stimme für diejenigen zu erheben, die nicht gehört werden. Gemeinsam mit anderen treten wir für eine chancengerechte Gesellschaft, nachhaltiges handeln und eine konsequente Orientierung am Gemeinwohl ein. Gerade in Zeiten des Umbruchs und der Krisen, versuchen wir an der Verheißung von Frieden und Gerechtigkeit festzuhalten.
Als Gebende sind wir auch Empfangende. Als Helfer sind wir zugleich Hilfsbedürftige. Im gegenseitigen Geben und Nehmen erleben wir Nähe und entdecken, dass wir daran wachsen können. Wir verstehen helfende Beziehungen umfassend als Für-, Vor- und Nachsorge. Dabei geht es uns sowohl um den Menschen in seiner persönlichen Situation als auch in seinen sozialen Verhältnissen. Die Teilhabe aller am Leben in der Gemeinschaft ist unser Ziel.
Wir begegnen neuen Herausforderungen kreativ und innovativ. In langer Tradition haben wir vielfältige Hilfeformen diakonischer Arbeit entwickelt und haben damit auch Sozialgeschichte gestaltet. Diese Erfahrungen nutzen wir, um in einer sich verändernden Welt zu helfen.
Diakonie hat ihre Wurzeln im Glauben Israels und der frühen Christenheit. Seither haben sich Formen diakonischen Handelns über das Mittelalter und die Reformation hinaus erhalten und weiterentwickelt. Nur wer sich seiner historischen Wurzeln bewusst ist und bleibt, kann seine Zukunft gestalten.
Gläubige Menschen haben immer wieder die Not ihrer Mitmenschen gesehen und sich mit anderen zusammengeschlossen, um diese Not zu lindern. Diakonie ist deshalb von je her verknüpft mit der Sozialgeschichte vor Ort und den Initiativen einzelner Persönlichkeiten.
Der Kirchentag in Wittenberg 1848 war Auslöser, diese Initiativen in einem Dachverband der Inneren Mission zusammenzufassen. Diese Tradition kann uns ermutigen.
… von Frauen und Männern im Haupt- und Ehrenamt
Wir unterstützen uns in unserer täglichen Arbeit. Ehrlich miteinander, mit den von uns Betreuten und mit den uns finanzierenden Kostenträgern umzugehen – ist uns täglicher Anspruch. Durch gegenseitige Information schaffen wir Vertrauen und Transparenz. Wir fördern Eigeninitiative und fachliche Kompetenz. Konflikte und Kritik nutzen wir als Chance, um unsere Arbeit zu verbessern. Durch Aus-, Fort- und Weiterbildung sichern wir Professionalität. Angebote der Sinngebung und –suche, nutzen wir, um voneinander zu lernen und vom Glauben zu zeugen.
Wir praktizieren und fördern die Gleichstellung von Frauen und Männern. Als Arbeitgeber versuchen wir, den Rahmen in den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre individuellen Begabungen und fachliche Fähigkeiten entfalten, zu erhalten und zu entwickeln.
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kommen mit sehr verschiedenen Biografien und Erfahrungen zu unserem Verein. In unserer Dienstgemeinschaft lassen wir unterschiedliche Meinungen gelten.Gegenseitiger Respekt soll unsere Zusammenarbeit prägen. Wir versuchen, fachlich qualifiziert, ökonomisch verantwortlich und ökologisch orientiert zu handeln.
Als von den Kirchgemeinden getragener Verein, fühlen wir uns dem Auftrag der evangelischen Kirchen verpflichtet. Mit unserer Arbeit möchten wir etwas von der Menschenfreundlichkeit Gottes abbilden. Als freier Wohlfahrtsverband sind wir Teil des Sozialsystems. In kritischer Partnerschaft versuchen wir den Sozialstaat mitzugestalten.
Diakonie hat Organisationsstrukturen auf Orts-, Landes- und Bundesebene. Durch unsere Arbeit, Dienste und Einrichtungen sind wir vielen Menschen sehr nah. Unterschiedliche Selbsthilfegruppen und Initiativen finden bei uns ihren Raum.
Gerechtigkeit, Bewahrung des Friedens und der Schöpfung sind Grundlagen für eine gemeinsame Welt.
Wir begreifen die europäische Einigung als Chance und Herausforderung, Versöhnung zu leben. Im eigenen Land haben wir Deutsche nach dem zweiten Weltkrieg auf vielfältige Weise aus anderen Ländern und Kirchen Hilfe erfahren.
Wir fördern Strukturen, die Menschen zur Selbsthilfe befähigen.
Verwaltungsrat
Der Verwaltungsrat
Gerald Jüngling
Marco Böttche
Rainer Schinkel
Frank Schneider
Dr. Jens Mruczek
Mathilde Killisch
Tilmann Kuhn
Frank Schütz
Alexa Ziegeler
Mitarbeitenden-Vertretung (MAV)
Die Mitarbeitenden-Vertretung (MAV)
Das Diakonische Werk Oderland Spree e.V. wird durch eine Mitarbeitenden-Vertretung unterstützt. Diese vertritt die Rechte und das Wohl der Beschäftigten gegenüber dem Arbeitgeber, wirkt bei personellen Entscheidungen mit (z.B. Einstellungen, Kündigungen) und tritt für faire Arbeitsbedingungen, Arbeitsschutz und soziale Belange ein. Ihre Befugnisse sind im MITARBEITENDEN-VERTRETUNGSRECHT für das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz geregelt.
Diakonischer Corporate Governance Kodex (DGK) Diakonisches Werk Oderland-Spree
Der Diakonische Governance Kodex (DGK) ist eine Selbstverpflichtungserklärung, die das System von Kontrolle und Gegenkontrolle gewährleistet. Er beschreibt sozusagen unsere Managementgrundsätze und regelt das Verhältnis zwischen Leitung und Aufsicht und nennt Pflichten und Rechte. Er enthält international und national anerkannte Standards und Empfehlungen guter und verantwortungsvoller Einrichtungsführung.