Diakonisches Werk Oderland – Spree e.V.

Zwischen Anspruch und Realität: Diakonisches Profil im Fokus

Strausberg. Was bedeutet es heute „Diakonie zu sein“? Welche Erwartungen haben Kunden, Kostenträger und Mitarbeitende? Auf diese und weitere spannende Fragen zum Profil der Diakonie kamen am 15. April 2026 die 26 Führungskräfte des Diakonischen Werkes Oderland-Spree e.V.  im Quartierstreff Landhausstraße „Wohnen+“ in Strausberg zu einer eintägigen Klausur zusammen. Im Mittelpunkt standen zentrale Fragen zur eigenen Identität, zu aktuellen Anforderungen sowie zu zukünftigen Entwicklungen.

Begleitet wurde die Klausur von der Zukunftswerkstatt midi. In einem Impulsvortrag zeigte Referent R. Kirchhoff das Spannungsfeld zwischen Anspruch und Realität auf. Darauf aufbauend analysierten die Teilnehmenden mithilfe der Toolbox „Diakonisches Profil“ in Gruppen ihre Stärken und Entwicklungsbedarfe.

Als Ergebnis wurden fünf zentrale Themenfelder definiert, in denen das diakonische Profil weiter geschärft werden soll – darunter die Weiterentwicklung der Trägerstrategie, passende Fortbildungsangebote sowie eine stärkere Sichtbarkeit und Vernetzung.

Neben intensiven Arbeitsphasen bot auch das gemeinsame Mittagessen Raum für Austausch und neue Impulse. Praxisnahe Beispiele aus der Beratung lieferten zusätzliche Anregungen für die Gruppenarbeit.

Zum Abschluss präsentierten die Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse im Plenum. Dabei wurde deutlich, dass es viele innovative Ansätze gibt, zugleich aber auch der Wunsch nach einer klareren Positionierung des Trägers zu den Erwartungen an Führungskräfte und Mitarbeitende besteht.

Einigkeit bestand darüber, dass die Weiterentwicklung des diakonischen Profils ein fortlaufender Prozess ist. Mit einem Reisesegen endete ein intensiver und inspirierender Klausurtag.